Solidarität mit Jule Nagel!

Wir haben heute den Solidaritätsaufruf von Leipzig nimmt Platz für die Landtagsabgeordnete Jule Nagel unterschrieben.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt gegen sie, weil sie im Rahmen einer Pressekonferenz im Januar 2015 mit vier anderen Vertreter_innen des Aktionsnetzwerkes zum zivilgesellschaftlichen Protest gegen LEGIDA aufgerufen hat. Drei der Ermittlungsverfahren wurden sofort, das Verfahren gegen die grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar kürzlich nach § 153 StPO eingestellt. Einzig gegen Jule wird eifrig weiterermittelt!

Wir stellen uns hinter Jule Nagel und fordern das sofortige Ende der Kriminalisierung von linken Aktivist_innen!

Wenn ihr auch den Soli-Aufruf unterstützen wollt, dann könnt ihr ihn hier unterschreiben.

71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

  • Pflege des Mahnmals am Bahnhof Neustadt

    zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

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Heute, zum 71. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz und seinen Nebenlagern durch die rote Arme, gedachten wir gemeinsam mit DIE LINKE. Dresden und Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdische Gemeinde zu Dresden, und über 25 weitere Menschen, den Opfern des Nationalsozialismus. Berührende Redebeiträge haben an das Leid der vielen Menschen erinnert, die furchtbare Qualen erlitten und ihr Leben ließen, weil sie nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten passten. Gemeinsam putzten wir im Anschluss das Mahnmal und legten Blumen nieder. Das Mahnmal erinnert an die über 700 Jüdinnen und Juden, welche vom Güterbahnhof Neustadt aus in die Gettos nach Riga und Theresienstadt, in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie in weitere Konzentrationslager deportiert wurden.

  • Gedenken im Justizkomplex am Münchner

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Im 1907 eröffneten Justizkomplex am Münchner Platz, welcher als Gerichtsort, Haftanstalt und Hinrichtungsstätte diente, wurden während der NS-Zeit über 1300 Menschen hingerichtet. Zu den hier Verurteilten und ermordeten gehörten nicht nur über 800 Menschen aus den besetzten tschechischen und mehr als 100 aus den besetzten polnischen Gebieten, sondern auch Menschen, die sich hier dem Nationalsozialismus aktiv und organisiert widersetzten. Auch an diesem Ort gedachten wir, gemeinsam mit Mitgliedern aus der Fraktion DIE LINKE im Dresdner Stadtrat und der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag und legten weiße Rosen nieder.

MünchnerPlatz

bezahlte Bürgerwehr? Nein Danke!

Um die angeblich immer schlechter werdende Sicherheitslage in der Äußeren Neustadt zu bewältigen, beauftragen verschiedene Neustädter Club-, Spätshop-, und Restaurantbetreiber seit Neuestem eine private Securitystreife. Das Stefan Schulz, Initiator dieser „Quasi-Bürgerwehr“, in diesem Zusammenhang durch Aussagen wie es gäbe eine „Zunahme der Straftaten und vermehrt Probleme mit Menschen aus Nordafrika“ rassistische Ressentiments benutzt, um dies zu legitimieren finden wir absolut inakzeptabel.
Nein, lieber Herr Schulz, so etwas schafft kein „sicheres Gefühl“. Bürgerwehren sind kacke, egal ob bezahlt oder nicht!

„Straftaten haben zugenommen“ – Neustädter Clubbetreiber finanzieren private Security – DNN

Oury Jallohs Tod vor 11 Jahren

Oury

Heute vor 11 Jahren starb Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau. Laut den offiziellen Angaben der Polizei soll sich der Sierra Leoner selbst angezündet haben. Doch ein justizunabhängiges Brandgutachten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh aus dem Jahr 2013 zeigt, dass dieser Brand nur mithilfe von Brandbeschleunigern entstehen konnte! Deshalb bleiben wir dabei: Oury Jalloh – Das war Mord!

Welt-AIDS-Tag

AIDS

Am 1. Dezember 1981, also vor 34 Jahren, wurde AIDS als eine eigenständige Krankheit erkannt.

Zur Zeit leben ca. 35 Millionen Menschen auf der Welt mit HIV. Etwa 2,1 Millionen Neuinfektionen, darunter ca. 240 000 Kinder, kommen jährlich hinzu. Leider, können nur 37% der Betroffenen bisher an die für sie lebensnotwendigen Medikamente gelangen.
Allein in Deutschland sind bisher etwa 30 000 Menschen an den Folgen von AIDS gestorben.

Wir setzen deshalb heute ein Zeichen, da diese Menschen nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

AIDS ist eine Krankheit, welche uns alle etwas angeht.

Darum zeigen wir uns solidarisch.