Happy 13.12. !

Heute ist der 13.12. Also genau der richtige Tag, um über unseren Freund und Helfer zu sprechen. Denn es gibt leider viel Gesprächsbedarf. Wieso?

Weil Nazis, wenn sie sich auf ihren Demos vermummen, nicht etwa dafür belangt oder ihre Demos gestoppt werden, nein sie werden höflich gefragt was ihre Intention ist und dürfen weitermarschieren. Denn bei Nazis ist es für Cops scheinbar komplett verständlich, dass sie nicht fotografiert werden wollen und sich deswegen vermummen. (1)
Antifaschist*innen hingegen werden attackiert, Demo Züge werden gestoppt und nicht selten landen sie vor Gericht. Wir sagen das Vermummungsverbot muss aufgehoben werden, denn wenn Repressionen an der Tagesordnung stehen und es so weit geht, dass Todeslisten mit Antifaschist*innen geführt werden, ist die Vermummung oft die einzige Möglichkeit sich zu schützen.

Weil die Vergangenheit leider zeigt, dass viele Menschen ihre Machtposition bei der Polizei nutzen, um ihre toxische Männlichkeit auszuleben. Die Folge sind willkürliche und aggressive Übergriffe gegen alles und jede*n, bis hin zu Vergewaltigungen durch Polizisten im Dienst. (2)

Weil sich in der Polizei nicht nur reaktionäre Arschlöcher befinden, sondern auch stramme Faschos. Die nutzen dann Polizeidatenbanken für Informationen um Drohbriefe mit der Unterschrift „NSU 2.0“ zu verschicken (3), erstellen Todeslisten, entwenden riesige Mengen an Munition aus den Beständen des LKA um sich für einen „Tag X“ vorzubereiten oder bringen direkt Menschen, die sich nicht wehren können, im Polizeirevier um.

Natürlich ist es wichtig selber reflektiert zu bleiben, denn auch bei cops ist es Schwachsinn alle über einen Kamm zu scheren. Aber was auch klar ist, es muss eine gewaltige Veränderung geben, hier nur von Einzelfällen zu sprechen würde den Ausmaß der Problematiken nicht gerecht werden.
Deswegen muss klar sein: Gegen weiter Befugnisse für Cops, die weiteres unnötiges Gefahrenpotenzial mit sich bringen. Für klare und externe Aufklärung in der Polizei.

(1) https://taz.de/NPD-Demo-gegen-Journalisten/!5642809/
(2) https://taz.de/Haftbefehl-gegen-Polizisten/!5631114/
(3) https://taz.de/Drohungen-gegen-Seda-Baay-Yildiz/!5607827/

Transgender Day of Remembrance

Heute am Transgender Day of Remembrance erinnern wir uns an die vielen Menschen, die in den letzten Jahren Opfer trans*freindlicher Hass- und Gewalttaten wurden. Allein im letzten Jahr wurden weltweit 331 Trans* Personen erschossen, erstochen oder zu Tode geprügelt. Dabei sind das nur die registrierten Fälle – die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch viel höher. Wir wollen nicht vergessen und darauf aufmerksam machen, dass täglich Menschen diskriminiert werden und in Angst leben müssen, dass Menschen sterben aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität.
Wir werden weiter dafür streiten und kämpfen, dass alle Menschen ihre Persönlichkeit entfalten und frei leben können, ohne Gewalt und Diskrimierung erfahren zu müssen.

Anlass zur Initiierung des Transgender Day of Remembrance war der Mord an Rita Hester, einer POC – Transfrau, im November 1988. Die Tat ist bis heute ungeklärt, eine Berichterstattung fand nahezu gar nicht statt.

Herz statt Hetze

5 Jahre Hass, Hetze und Gewalt
5 Jahre Kriminalisierung des Gegenprotests

Die #noafd in Dresden schreibt in ihrem Wahlprogramm:
„Dresden war in den vergangenen Jahren die Keimzelle des patriotischen Aufbruchs für ganz Deutschland. Das Engagement der Dresdner Bürger, kanalisiert in den Bürgerbewegungen, hat die Fehler der Politik offen angesprochen […].“

Beispiele wozu der patriotischen Aufbruch geführt hat:

– Nino K., der laut eigener Aussage zum „harten Kern“ von Pegida gehörte und u.a. eine Rohrbombe vor der Fatih-Moschee in Dresden zündete. In der Moschee befanden sich der Imam, seine Frau und seine beiden zehn und sechs Jahre alten Söhne. „Der Sprengsatz hätte das Gebäude durchaus in Brand setzen können, so Dresdens Polizeichef Horst Kretzschmar.“

– Die Freie Kameradschaft Dresden. Deren Mitglieder haben sich erst auf den Pegida-Demonstrationen kennen gelernt. Pegida spielte in der politischen Sozialisation der Täter und ihrer Vernetzung untereinander eine maßgebliche Rolle. Ihre Mitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt, jenes Klima der Angst weiter zu schüren und der rassistischen Hetze von Pegida Taten folgen zu lassen. In der Folge war die FKD an allen zentralen rassistischen Ereignissen in Sachsen beteiligt.

Am 20. Oktober mit uns und Herz statt Hetze auf die Straße! Mit.Menschen.Würde.
#noafd #nopegida#solidarität#herzstatthetze#dankeatifa#dd2010

Stadtjugendplenum

Weißer Rauch steigt aus der WIR AG und es schallt „Habemus Kokreis“ aus den Toren. Ein neuer Koordinierungskreis, der die Fäden der linskjugend das nächste Jahr zusammenhalten wird, wurde gewählt. Außerdem haben wir unseren bisherigen Jugendpolitischen Sprecher Flo mit einem sozialistischen Traumergebnis von 100% nominiert uns auch in den nächsten beiden Jahren im DIE LINKE. Dresden Stadtvorstand zu vertreten  🙂

Plenum mit Küfa

Die Landtagswahl liegt hinter uns. Wir sind geschockt. Die Prozente stehen fest, aber was das für das künftige Zusammenleben in Sachsen bedeutet, können wir nur erahnen.
Wir treffen uns nächsten Dienstag, den 10. September, um 18 Uhr in der WirAG und überlegen, wie es weiter gehen kann und musz. Also kommt zu Küfa und Plenum.

Trotz[t] alledem! – hier: WIR AG.

Gegen die Kriminalisierung von antifaschistischem Engagement

*Zwinkersmiley*

Auf Grund des Umgangs mit Antifaschist*innen, vor allem in Sachsen, fordern wir, dass antifaschistisches Engagement nicht länger kriminalisiert und pauschal verurteilt werden darf!
Wie die linksjugend [’solid] Sachsen verstehen auch wir unter Antifaschismus „das konsequente Eintreten gegen alle menschenverachtenden Ideologien wie Neofaschismus, Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und alle anderen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Antifaschismus bedeutet für uns zugleich das Eintreten für eine emanzipierte Gesellschaft, in der sich alle Menschen soweit verwirklichen können, dass sie dabei die Selbstverwirklichung Anderer nicht negativ beeinflussen.“

Antifaschismus ist notwendig – überall. 

#fehstnfürdresdn

Besetzung der Basteiplatzvilla

Heute vor einer Woche besetzte eine Gruppe die Basteiplatzvilla in Dresden. Wir finden das super und stehen solidarisch hinter den Aktivist*innen. Wieso? Dresden ist eine wachsende Stadt. Jedes Jahr steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Was es stattdessen in großen Städten wie Sand am Meer gibt, sind leerstehende Wohnungen (in Dresden ca. 19 000) und Häuser sowie Spekulationsobjekte, also Wohnraum der nicht zum Wohnen sondern als Kapitalanlage genutzt wird. Das alles führt zu immerfort steigenden Mieten. Ärmere Menschen werden so an den Stadtrand oder sogar in die Obdachlosigkeit getrieben. Daher bedarf es mehr Geld z.B. von der Landesebene für den sozialen Wohnungsbau. Hausbesetzungen wie kürzlich auch die Besetzung der Basteiplatzvilla sind ein notwendiges Mittel um dem Spekulationstreiben und Gentrifizierung Einhalt zu gebieten. Wir solidarisieren uns mit der Gruppe und allen Hausbesetzer*innen und fordern: Die Häuser denen, die darin wohnen wollen!
Für mehr Sozialen Wohnungsbau und klare Kante gegen Miethaie: Morgen, am 1. September mit beiden Stimmen Die Linke. Sachsen wählen!