
Guten Morgen Dresden. Schade, dass du auch da bist.
Hierzulande freuen sich die Leute über die Lockerungen der Coronabeschränkungen. Dresden feiert diesen 20. April extra mit einer genehmigten PEGIDA Kundgebung.
Im Gegensatz dazu befinden sich zehntausende Menschen auf engsten Raum in der Hölle von Moria. Die Hygienischen Zustände sind katastrophal. Die Geflüchteten befürchten, dass das Coronavirus in den Lagern ausbricht. Das Virus im Lager sei wie ein „Todesurteil für Alte, Kranke und andere schutzbedürftige Personen.“
Die Aufnahme von 47 unbegleiteten minderjährige Geflüchteten am Samstag darf erst der Anfang sein.
Mit den gefalteten Booten, die wir in der Stadt verteilt haben, machen u.a. auch wir weiterhin auf die Situation in den Lagern aufmerksam und fordern, dass die Stadt Dresden weitere Menschen aufnimmt!
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Das Jahr neigt sich dem Ende und in vielen Jahresrückblicken bekommen wir die zahlreichen Namen verstorbener Stars und Sternchen gelistet. Ihre Tode sind tragisch, das wollen wir hier nicht kleinreden. Doch an dieser Stelle möchten wir all denen gedenken, deren Namen wir nicht kennen und wahrscheinlich auch nie erfahren werden.
Während Herr Mackenroth heute seinen Hintern im Warmen hat und im Kreis seiner Liebsten Weihnachten feiern kann, muss sich Familie Oueslati, mit ihren 3 kleinen Kindern, seelisch auf ihre Abschiebung vorbereiten. Die Härtefallkommission, deren Vorsitzender der Ausländerbeauftragte Mackenroth ist, hat gestern entschieden, dass der Familie kein Bleiberecht zugesprochen wird. Was für ein tolles Geschenk!