BLACK LIVES MATTER

Wir solidarisieren uns mit den Protesten in den USA, welche nach dem gewaltsamen Mord an Gorge Floyd auf institutionalisiertem Rassismus aufmerksam machen! Leider ist das ein Problem, welches die Grenzen der USA überschreitet. Rassismus gibt es überall! Deswegen heißt uns für uns laut sein gegen Rassist*innen in der Polizei, in den Parlamenten und auf der Straße! #blackouttuesday

Herrentag abschaffen!

Wir haben keinen Bock auf besoffene Macker mit Bollerwagen, die feiern, dass es überhaupt nichts zu feiern gibt! Denn solange wir im Patriarchat leben, ist 365 Tage im Jahr Männertag.
Nicht nur, dass sich die Gruppen untereinander und gegenseitig schädigen, verstärkt Beamt*innen im Einsatz sind und Rettungskräfte gebunden sind. Vor allem erleben auch Frauen am Herrentag vermehrt sexistische Übergriffe und stehen Männern gegenüber, die Grenzen überschreiten.
Also Bollerwagen klauen, Herrentag versauen!

17. Mai

Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. 2018 wurde Transsexualität gestrichen. Seit Jahren gilt dieser Tag, der internationale Tag gegen Homo- Inter- und Transfeindlichkeit – der IDAHIT* – als Tag für den Kampf von Menschen jenseits der Heteronormativität, gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz queerer Lebensweisen. Auch wenn wir heute nicht auf der Straße für diese Dinge kämpfen können, waren wir die letzte Woche und sind heute für und als LGBTTIQ* Personen sichtbar. Schon zu lange müssen Menschen, die nicht der angeblichen Norm entsprechen, ihre Identität oder sexuelle Orientierung verstecken, da sie Diskriminierung erfahren oder um ihr Leben fürchten müssen. Seid gerade in dieser Zeit solidarisch und sorgt um einander: QUEERULANT*INNEN ALLER GENDER SOLIDARISIERT EUCH! #Leavenoonebehind

Farbe zeigen im #staddrat

Farbe zeigen! Auch in der grauen Stradratshalle.
Unsere Vertrauensstadrät*innen Caro Lntz und Christopher Colditz können heute leider nicht bei unserer Veranstaltung Trans* und Inter* in Sachsen und Deutschland dabei sein, bringen aber etwas Farbe in den Dresdner Stadtrat und versuchen auch hier für queere Sichtbarkeit zu sorgen. 

Heteronormativität überwinden!

In einer heteronormativen Gesellschaft gelten heterosexuelle monogame Beziehungen und cisgeschlechtliche Menschen als „Norm“ und werden privilegiert, während andere Lebensweisen, sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten unsichtbar gemacht und diskriminiert werden.
So wollen wir nicht leben und streiten für eine Welt, in der sich jede*r frei entfalten kann und lieben kann wen oder wie viele er*sie will, ohne Angst vor Ausgrenzung und Gewalt haben zu müssen.

Auf der Seite des Gerede E V Dresden findet ihr alle Veranstaltungen der Aktionswoche zum Internationen Tag gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit.

IDAHIT*

Am Montag startet die Aktionswoche des Gerede E V Dresden gemeinsam mit Jusos DresdenGRÜNE JUGEND DresdenLAG Queeres Netzwerk SachsenLSVD Sachsen und uns zum internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit, dem IDAHIT*, am 17. Mai.
Bis Sonntag wird es jeden Tag eine online Veranstaltung der verschiedenen Initiativen geben. Diese findet ihr auf der Seite des Gerede und wir werden jeden Tag auch noch einmal auf diese hinweisen.

Auch wenn es uns auf Grund der derzeitigen Situation nicht möglich ist, unsere Forderungen laut auf die Straße zu tragen und wir niemanden in Gefahr bringen wollen, so wollen wir trotzdem Farbe zeigen und für die Rechte von LGBTIQ* Personen einstehen und streiten. Macht mit und helft dabei, queere Menschen sichtbar zu machen: Hängt eine Fahne aus dem Fenster, tragt Buttons, Mundschutz oder was euch sonst noch einfällt.
Ladet Fotos oder Videos davon hoch und schickt sie auch gerne an uns, damit wir ein gemeinsames Bild basteln können. 

75. Jahrestag der Befreiung

Zum 75. Jahrestag der Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus möchten wir euch eine Veranstaltung vom Kulturbüro Sachsen e.V. und objekt klein a empfehlen. Unsere Jugendpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Linken Franziska Fehst wird mit Sophie Koch von den Jusos Sachsen und Jonathan Gut von der GRÜNE JUGEND Sachsen unter anderem über folgende Fragen diskutieren: „Was können junge Menschen heute mit diesem Datum eigentlich noch anfangen? Wird der Tag als ein Tag der Befreiung gelesen und sollte er das? Wie kann ein solches Datum heute erinnerungspolitisch gestaltet werden? Brauchen wir einen gesetzlichen Feiertag am 08. Mai? Wie kann Antifaschismus zu mehr gesellschaftlicher Relevanz verholfen werden und wie können wir verhindern, dass neue blaulackierte Faschisten an Einfluss gewinnen?“ Moderiert wird die Runde von Johannes Filous von Straßengezwitscher.

Los geht es um 20 Uhr auf den folgenden Kanälen:
Twitch: twitch.tv/objektkleina
Facebook: facebook.com/objektkleina.club/
YouTube: youtube.com/channel/UClJV3P4qVCG9fL2KV22ZU9Q

Hier der Link zur Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/2352487321717748/

Unsere Forderungen zum 1. Mai

Solange Profite mehr zählen als Menschen, bleibt der Erste Mai ein Kampftag:

Konzerne, die nicht sanieren, die Miete hochtreiben und die Mieter*innen schikanieren enteignen- keine Spekulation mit Wohnraum!

Mindestlohn rauf auf 13€, genauso für Praktikant*innen, Azubis und junge Beschäftigte.

Lohngerechtigkeit statt Applaus. Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.

Die Arbeit muss zum Leben passen und nicht anders herum. Für ein Recht auf Faulheit!

Investitionen für die öffentliche Daseinsvorsorge, statt Schwarzer Null. Wohnen und Gesundheit darf nicht der Logik des Marktes unterliegen!

Dresden? Nazifrei!

Künstler*innen und Kulturschaffende in der Krise schützen und unterstützen.

#savethem

Guten Morgen Dresden. Schade, dass du auch da bist.
Hierzulande freuen sich die Leute über die Lockerungen der Coronabeschränkungen. Dresden feiert diesen 20. April extra mit einer genehmigten PEGIDA Kundgebung.
Im Gegensatz dazu befinden sich zehntausende Menschen auf engsten Raum in der Hölle von Moria. Die Hygienischen Zustände sind katastrophal. Die Geflüchteten befürchten, dass das Coronavirus in den Lagern ausbricht. Das Virus im Lager sei wie ein „Todesurteil für Alte, Kranke und andere schutzbedürftige Personen.“
Die Aufnahme von 47 unbegleiteten minderjährige Geflüchteten am Samstag darf erst der Anfang sein.
Mit den gefalteten Booten, die wir in der Stadt verteilt haben, machen u.a. auch wir weiterhin auf die Situation in den Lagern aufmerksam und fordern, dass die Stadt Dresden weitere Menschen aufnimmt!

#leavenoonebehind #evakuiertdielager #wirhabenplatz #seebrücke #savethem #moria #covid19

Auslegung der Versammlungsfreiheit

Die Sächsische Polizei und die Versammlungsbehörde Dresden agieren wieder einmal als politische Akteure. Während die Polizei die Aktion am Mittwoch auf dem Jorge-Gomondai-Platz nach wenigen Augenblicken entfernt hat, zeigen sie sich tolerant gegenüber der Demonstration des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Sachsen vor der Frauenkirche. Wir kritisieren nicht den Protest der DEHOGA, sondern das Verhalten der Polizei Sachsen und der Versammlunsgbehörde Dresden im unterschiedlichen Umgang mit Protesten während der Coronaeinschränkungen. Für die Sächsische Polizei besteht die Priorität lieber darin Pappfiguren, welche auf die katastrophale Situation in den Flüchtlingslagern in Griechenland aufmerksam machen, zu räumen und Ermittlungen gegen zwei Personen einzuleiten. Im Gegensatz dazu duldeten sie den nicht angemeldeten Protest und eine Menschenmenge von bis zu 50 Personen, die ohne Infektionsschutzmaßnahmen eng aneinander stehen.